Wie entstand die Erde und der Mensch?
Entstehung der Erde:
In der Bibel steht im 1. Mose 1,1-2: Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war wüst und leer, finster war es über den Wassern. Und der Geist Gottes schwebte über der Wasserfläche.
Als ich diese Verse das erste Mal gelesen hatte, dachte ich: "Wenn der allmächtige Gott die Erde aus dem Nichts erschaffen kann, warum sollte sie dann wüst und leer sein? Kann es sein, dass zwischen den beiden Versen etwas geschehen ist und deswegen die Erde wüst und leer wurde?" Ich forschte in der Bibel weiter nach Antworten. Auf einmal entdeckte ich in Jesaja 14 die Antwort.
Gott hat ebenso die Engel erschaffen. Einer davon gehörte zu den Erzengeln und heisst Luzifer. Er war der Anbetungsleiter unter den himmlischen Heerscharen. Er wollte plötzlich über Gott stehen und begann zu rebellieren, zusammen mit einem Drittel der Engelwelt. Das konnte Gott nicht zulassen und warf ihn zusammen mit seiner Gefolgschaft auf die Erde. Luzifer war vor seinem Fall die Herrschaft über die Erde gegeben worden. Es versteht sich von selbst, dass Luzifer über diese Entmachtung nicht erfreut war und deshalb alles auf der Erde zerstörte.
Nach dieser Katastrophe ordnete der Herr das Chaos, und es entstand eine neue Erde, auf der wir heute leben dürfen.
1. Tag
Obwohl die Sonne noch nicht erschaffen war, wurde es sehr hell, nachdem Gott gesprochen hatte: "Es werde Licht!" Gott sah, dass das Licht gut war. Dann trennte er das Licht von der Finsternis. ER nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.
2. Tag
In dieser Zeit bedeckte Wasser die gesamte Erdoberfläche. Da sprach Gott: "Es entstehe ein festes Gewölbe inmitten der Wasser und bilde eine Scheidewand zwischen den beiderseitigen Wassern!" Gott nannte dieses Gewölbe "Himmel". So entstand die Atmosphäre, angereichert mit reichlich Wasser. Beachte dabei, dass es zu jener Zeit noch kein "Ewiges Eis" gab, wie es in der Arktis und Antarktis existiert.
3. Tag
Gott sprach eneut: "Die Wasser unter dem Himmel sollen sich an einem Ort sammeln, damit trockener Boden zum Vorschein kommt."
Es gab also zu Beginn nur ein grosses Landstück und ein grosses Weltmeer. Also noch keine Kontinente und Meere, wie wir sie heute kennen. Ferner liess Gott die gesamte Flora entstehen und wachsen.
4. Tag
Wiederum sprach Gott: "Am Himmel sollen Lichter entstehen, um den Tag von der Nacht zu unterscheiden." Gott machte also die Sonne, den Mond und die Sterne. Die Tag- und Nachtzyklen wurden so ins Dasein gerufen.
5. Tag
Gott sprach diesmal: "Im Meer soll es von Meerestieren wimmeln und Vögel sollen in der Luft fliegen." Danach segnete Gott die Wassertiere. Von jetzt an begannen sich die Fische sowie die Vögel zu vermehren.
6. Tag
Nochmals sprach Gott: "Die Erde soll alle Arten von Tieren hervorbringen – Vieh, Kriechtiere und wilde Tiere." Alle Tiere auf der Erdoberfläche begannen sich zu vermehren.
An diesem Tag sprach Gott ein zweites Mal: "Wir (Gott, Jesus und der Heilige Geist) wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere und über alle Kriechtiere herrschen."
Gott schuf den Menschen als Mann und Frau! Nachdem er sie gesegnet hatte mit Fruchtbarkeit, wollte er, dass sie die Erde bevölkern und über sie herrschen sollen, ebenso über alle Tiere.
Als Nahrung gab er ihnen alle samentragenden Pflanzen, Gemüse und Früchte. Den Tieren gab er Gras und alles grüne Kraut. Damals aßen die Menschen und die Tiere noch kein Fleisch.
7. Tag
Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig, weil es der Tag war, an dem er sich von seiner Schöpfungsarbeit ausruhte. Gott sagte dann ausdrücklich: "Sechs Tage sollt ihr arbeiten und am siebenten Tag sollt ihr euch ausruhen!" Er wusste wozu der Mensch einen Ruhetag braucht. Nämlich, dass der Körper, die Seele und den Geist auferbaut werden.